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Mittwoch, 25. April 2007

Die Geburt

Von virtuellekatzenhaus1, 11:10

Als ich am Abend des 24.04.2007 von der Arbeit heim kam bemerkte ich, dass etwas mit Buffy anders war. Sie war nervös, suchte mehr als sonst meine Nähe und ging immer wieder in die Wurfkiste, die ich ihr hingestellt hatte. Sie schaute mich mit grossen Augen an und rief mich.
Ich sah, dass bei ihr die Wehen begonnen hatten, aber sie waren noch nicht sehr stark und so ging ich nach Mitternacht ins Bett, um auch noch etwas zu schlafen. Aber daraus wurde nichts! Buffy kam immer wieder in mein Zimmer „miaute“ und sprang wieder ins Wohnzimmer. Sie wollte, dass ich mitgehe.
So stand ich wieder auf und sass die ganze Nacht neben der Wurfkiste und streichelte sie. Aber nichts geschah…

Am nächsten Morgen so gegen 8.15 Uhr verlor sie sehr viel Fruchtwasser und die Wehen setzten stärker ein.

Um ca. 9 Uhr sah ich das erste Mal ein kleines rosa Füsschen und ein schwarzes Schwänzchen hinten raus schauen. Ich erschrak ziemlich, denn ich wusste, dass die Babys eigentlich in einer geschlossenen Fruchtblase geboren werden müssten und mit dem Kopf voran!
„Oje“ dachte ich, denn nun wusste ich auch warum sie in der Nacht bereits Schmerzen hatte. Das Kleine lag verkehrt herum im Bauch. Bei jeder Wehe verschwand das Füsschen und mit der nächsten Wehe kam es wieder heraus.

Um 10 Uhr war es schon nicht mehr rosa, sondern fast schwarz! Ich rief den Tierarzt an, der mir sagte, dass ich ziemlich schnell handeln müsse, sonst könne die Kätzin sterben. Er sagte mir, wie ich bei jeder Wehe an dem Füsschen zu ziehen hatte, damit das Kätzchen richtig geboren werden konnte.
Ich litt mit Buffy, aber sie half sehr gut mit. Meine Mutter kam mir auch zu Hilfe und gemeinsam halfen wir Buffy das erste Kätzchen um 10.40 Uhr auf die Welt zu bringen. Es war ein kleines schwarz/weisses; aber es atmete nicht richtig und hatte Fruchtwasser geschluckt.

Meine Mutter hat es abgenabelt und fing an es trocken zu reiben und ich musste mit aller Kraft Buffy halten, denn sie wollte das Junge nicht akzeptieren und hätte es getötet, wenn ich sie gelassen hätte.
Der Tierarzt meinte, dass das normal sei bei Erstgebärenden. Ich solle das Kleine immer wieder der Mutter zeigen. Aber da war nichts zu machen, meine Buffy war nicht mehr das liebe, ruhige Schmusetier. Sie wirkte eher wie eine Raubkatze. Meine Arme sahen dementsprechend aus.

Also brachten wir das Kleine erst mal an einen sicheren, warmen Ort und warteten die nächste Geburt ab. Buffy beruhigte sich schnell, die Wehen setzten erneut ein und um 11.35 Uhr kam das zweite Baby - ein 4-färbiges - zur Welt.

Es kam auch verkehrt herum, aber es war noch vollkommen in der Fruchtblase verpackt und Buffy begann damit es trocken zu lecken und die Nabelschnur durchzubeissen. Da wussten wir, jetzt war der Groschen bei ihr gefallen und wir konnten nun auch das erste Baby zu ihr bringen, ohne das sie ihm etwas antat.

Um 12.25 Uhr erblickte das 3. Baby das Licht der Welt. Es ist auch ein schwarz/weisses und Buffy wurde immer sicherer. Das letzte kam ziemlich schnell danach. Um 12.35 Uhr und es ist ein rot/weisses Tigerli. Buffy, die Kleinen und wir waren alle ziemlich geschafft, aber total Happy - es war überstanden.
Jetzt können wir nur noch hoffen, dass alle 4 den Start in ihr Leben gut meistern werden.

                     

 Die glückliche Familie

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