Auch Tigi hat die letzte Reise angetreten
Liebe Katzenhaus-Freunde
Leider muss ich Ihnen heute mitteilen, dass vor bald vier Wochen, am 09.02.2016, auch unser Tigeli verstorben ist. Ich möchte Ihnen deshalb nachfolgend meinen letzten Bericht von Tigi und Tömeli schicken. Vielleicht freut es Sie zu erfahren, dass Ihre Vermittlung wunderbar klappte und es die beiden so viele schöne Jahre gut hatten. Wir vermissen die beiden unendlich
.

Tigi hatte Mitte Januar plötzlich eine Krise, war lustlos und ass noch weniger. Eigentlich dachte ich da schon, es wäre nun ihre letzte Woche angebrochen, da es so viele vergleichbare Anzeichen wie bei Tömeli gab. Unsere Tierärztin untersuchte sie bei uns zu Hause und verschrieb ihr das Medikament Fortekor. Sie wog damals schon nur noch 2,7 kg – wir waren extrem schockiert. Natürlich hatten wir gesehen, wie schlank sie geworden war, aber die Zahl so schwarz auf weiss war dann doch ein Schock
. Tigeli stabilisierte sich durch das neue Medi und nahm ihren üblichen Tagesablauf wieder auf. Wir mussten aber feststellen, dass der hohe Blutdruck sie plötzlich hatte fast erblinden lassen. Nach Rücksprache mit der Tierärztin verzichteten wir auf zusätzliche blutdrucksenkende Mittel auch als es in ihrem linken Auge zu Blutungen kam. Tigi kam mit dieser zusätzlichen Behinderung erstaunlich gut zu recht. Es schränkte sie kein bisschen ein
. Sie bewegte sich weiterhin im ganzen Haus, fand all Ihre Futternäpfe und ihre drei Kistchen (beides hatten wir arthrosebedingt schon letztes Jahr im ganzen Haus verteilt) und wollte auch weiterhin nach draussen um in ihrem Korb mit Sitzheizung
zu pfuusen. Die einzigen, die sich (natürlich) wieder sorgten, waren mein Mann und ich
. Wir liefen im Dunkeln mit der Taschenlampe im Quartier herum weil sie uns trotz ständigem Sichtkontakt entwischte. Das Glöggeli um ihren Hals half uns mehr als einmal auf unserer Suche. 
Am Montag, 08.02.2016 war mein Mann den ganzen Tag zu Hause und „beklagte“ sich abends, Tigi hätte ihn ganz schön auf Trab gehalten. Ständig habe sie nach draussen gehen wollen oder sonst Aufmerksamkeit verlangt. Sie habe ihn sogar zu sich gemiaut, damit er sie streicheln komme. Ganz wie in ihren besten Zeiten - Tigi sagte immer was sie wollte und war ein sehr gsprächiges Büsi. Wir führten immer ganze Diskussionen…
. Am Dienstagmorgen durfte sie noch raus bis ich zur Arbeit musste, über Mittag war auch alles in Ordnung und abends war ich früher zu Hause und konnte sie schon um halb fünf nach draussen in ihren Korb lassen. Als wir sie nach 6 wieder reinliessen, stellten wir fest, dass sie einen Schwächeanfall hatte. Sie sass ein paar Minuten etwas perplex auf dem Teppich vor der Terrassentüre, kam dann aber in die Küche (wo sie von mir ein Dessert auf diesen Schreck erhielt) und ging dann in ihr „Büsizimmer“ im UG und legte sich auf ihren Lieblingsplatz. Ich fütterte sie dort noch mit Bouillon/Poulet (nach Empfehlung der Tierärztin) und streichelte sie ein wenig. Als mein Mann etwa eine Stunde später nach ihr sah, war sie gestorben. Sie lag in ihrer Lieblings-Schlafposition mit einem Poulet-Brösmeli auf den Lippen und sah total friedlich aus. Sie ist vermutlich einfach hinübergeschlafen.

Tigeli hat uns dadurch eine grosse Überraschung beschert. Schlussendlich ist sie aber so gestorben wie sie auch gelebt hat. Selbstbestimmt, Nähe suchend wenn sie das wollte und sonst war sie gerne für sich. Sie ist nach einem guten Tag gestorben und musste nicht leiden. Sie hat sich von all ihre gesundheitlichen Beschwerden die Lebensfreude nicht nehmen lassen. Ich bin Tigi sehr dankbar, dass sie mir und sich selbst die letzte Woche abgenommen hat, die ich mit Tömeli gerne durchgemacht habe, die mich aber bis heute sehr belastet
. Ich habe ihn während vier Tagen rund um die Uhr betreut, ständig geschaut ob er noch atmet und zusehen müssen, wie er von Stunde zu Stunde schwächer und noch schwächer wurde. Und doch kämpfte er so sehr um sein Leben. Man sah ihm bis zum Schluss an, dass er nicht gehen wollte. Ich bewundere Tigi dafür, wie selbstbestimmt und einfach sie loslassen konnte
.
Natürlich fehlt uns Tigi unglaublich. Für mich ist es etwas leichter als bei Tömeli, der ja wirklich sehr auf mich bezogen war und ständig um mich herum war. Tigi hat sich immer verzogen und ihre Ruhe gesucht. Sie kam nur dann ins EG oder OG, wenn sie etwas von uns wollte (Streicheln, Essen, Türöffner). Aber sie war eine so schöne und selbstsichere Katzendame – die ihr Revier auch kurz vor ihrem Tod enorm gut verteidigte! Können Sie glauben, dass unser Tigeli uns nicht ein einziges Mal absichtlich gebissen oder gekratzt hat? Ich habe noch nie ein derart „kontrolliertes“ Büsi angetroffen
.
Ich möchte Ihnen abschliessend noch einmal von ganzem Herzen für Ihr Vertrauen und Ihre Menschen- und Tierkenntnis danken, dass Sie uns mit Tigi und Tömeli zusammengebracht haben. Wir werden die beiden Süssen nie vergessen. Vielen, vielen Dank!

Herzliche Grüsse,
Marianne
Donnerstag, 31. Dezember 2015
Ein erfülltes Leben
Liebe Katzenhausfreunde
Im Dezember 2007, als Ihr Verein erst wenige Monate lang bestand, durften wir von Euch zwei Katzensenioren übernehmen – Tigi und Tomi. Mittlerweile sind 8 Jahre vergangen – höchste Zeit also für einen Zwischenbericht!
Tigi und Tomi waren 11 und 10 Jahre alt, als sie zu uns kamen. Wir übernahmen sie als Wohnungskatzen und sie lebten sich sehr rasch bei uns ein. Probleme gab es nie, jeder fand bald seinen Lieblingsplatz, beide waren sehr sauber und wohlerzogen – wenn auch extreme Frühaufsteher
. Als Wohnungskatzen waren sie sich gewohnt, drinnen zu sein und schienen soweit erkennbar mit ihrem neuen Reich – unserer Wohnung, dem Treppenhaus und der Waschküche im Mehrfamilienhaus zufrieden. Tomi wurde während unseren Sommerferien von meinem Vater zu Tömeli umgetauft und wir behielten diesen Namen bei, weil er so viel besser zu diesem lieben, anhänglichen und sensiblen Kater passte
.
Tigis und Tömelis Leben wurde deutlich aufregender, als wir auf Frühling 2011 in ein Einfamilienhaus in einem ruhigen Quartier auf dem Land zogen. Unser Grundstück grenzt an keine Strasse und so war es für uns klar, dass Tigi und Tömeli trotz ihres fortgeschrittenen Alters von 15 und 14 Jahren zu Freigängern werden sollten
. Wir gewöhnten sie langsam an und erlaubten ihnen während mehreren Wochen nur Zugang auf unsere extra eingezäunte Terrasse. Als Tigi versuchte, sich durch das Katzennetz in den Garten zu fressen wussten wir, dass wir einen Schritt weitergehen mussten, leinten die beiden an und spazierten mit ihnen durchs Quartier um ihnen alles zu zeigen. Im Juli war es dann soweit und wir liessen die beiden ohne Leine erstmals alleine losziehen. Wir waren enorm nervös und sehr beruhigt, als es gut klappte und beide nach kurzer Zeit wieder zu Hause waren
!
Tömelis Ausflüge wurden von Tag zu Tag länger – bis er am 31.07.2011 von seinem Morgenspaziergang nicht mehr nach Hause kam. Wir wussten sofort, dass etwas nicht stimmte und begannen noch am gleichen Tag mit der Suche. Am 1. August hängten wird Flyer auf und verteilten sie in allen Briefkästen der Nachbarschaft, suchten ihn im ganzen Quartier und im naheliegenden Wald und veröffentlichten eine Vermisstmeldung auf www.stmz.ch
. Am 2. August erhielten wir abends einen Anruf von Anwohnern im Dorf, dass sie Tömeli am Abend vorher auf ihrer Terrasse gesehen hätten. Wir machten uns sofort auf den Weg und suchten nun in einem Dorfteil ein gutes Stück von unserem Haus entfernt. Schlussendlich fanden wir unseren Tömeli am 3. August morgens auf einem Bauernhof unten im Dorf. Er sass am Strassenrand und war so erschöpft und durcheinander, dass er uns nicht einmal erkannte und versuchte davon zu laufen
! Zuhause verschlang er mehrere Dosen Futter und schlief dann die längste Zeit. Von da an ging er nie mehr länger oder weiter weg. Und er kündigte seine Heimkehr immer schon von weitem mit lautem Miauen an! Man hörte ihn bevor man ihn sehen konnte
. Er wurde noch anhänglicher als er vorher schon gewesen war: Tömeli schlief jede Nacht in meinem Bett, lag mit uns auf dem Sofa oder vor der Tastatur, wenn man vor dem PC sass.

Tigi verschaffte sich rasch grossen Respekt unter den vielen anderen Katzen im Quartier. Wer nicht in ihren Garten gehört, den begleitet sie zielsicher nach Hause
. Wir hatten auch den Eindruck, dass für sie nicht alles fremd ist, was es draussen zu entdecken gab. Sie versuchte anfänglich, auf unseren Baum zu klettern. Alters- und gewichtsbedingt blieb ihr dies aber leider versagt. Vielleicht konnte sie als ganz junges Kätzchen noch draussen spielen. Bei Tömeli war das ganz anders. Er musste lernen, dass man auf Rasen oder Kies gehen kann. Bei Auseinandersetzungen mit anderen Katzen zog er meist den Kürzeren und kam dann entweder ohne Halsband oder schlimmstenfalls mit Bisswunden und Kratzspuren, die nicht selten zu Abszessen führten, nach Hause
. Vielleicht liebte Tömeli deshalb Regenwetter, weil dann andere Katzen lieber zu Hause blieben.
Anfangs 2013 führte eine Bisswunde bei Tömeli zu einem grossen Abszess auf dem Rücken. Laut unserem damaligen Tierarzt könne dies nur operativ behandeln werden. Tömeli reagierte nach der Operation vermutlich allergisch auf das Antibiotikum und erbrach über Tage alles, was er zu sich nahm – selbst Wasser. Er wurde Tag für Tag schwächer und schliesslich apathisch. Unser Tierarzt schlug uns deshalb vor, Tömeli am 5. Tag nach dem Eingriff einzuschläfern – jünger würde er ja ohnehin nicht mehr
. Gleichermassen wütend und schockiert über eine solche Empfehlung kontaktierten wir eine andere Tierärztin, die sich die Mühe machte, unseren Tömeli zu Hause zu untersuchen. Sie vermutete eine sehr schwere Magenverstimmung und erreichte mit einer Kortisonspritze eine Stabilisierung. Das Erbrechen hörte auf und Tömeli konnte wieder etwas Wasser zu sich nehmen. Dank einer zweiten Spritze mit Kortison verbesserte sich sein Zustand weiter und Tömeli erholte sich wieder. Weitere Abszesse behandelten wir auf Rat dieser Tierärztin seitdem ausschliesslich mit dem Erste-Hilfe-Spray der Dorfdrogerie ganz ohne Operation und Narkose
.
Bei Tigi wurde schon recht bald nach ihrem Umzug zu uns eine Schilddrüsenüberfunktion diagnostiziert, die wir mit Medikamenten aber seitdem sehr gut im Griff haben. Auch bei Tömeli wurde diese Krankheit nach seinem Ausflug auf den Bauernhof festgestellt. Beide konnten ihr Übergewicht im Laufe der Zeit reduzieren, dafür sind andere, vor allem altersbedingte Einschränkungen wie Hörverlust und Arthrose in den Gelenken dazugekommen.
Tömeli blieb nach der schweren Magenverstimmung im Februar 2013 anfällig für alle möglichen gesundheitlichen Probleme. Vor etwa einem Jahr wurde er dann zusehends müder und verlor an Gewicht. Es wurde immer schwieriger, ihn zum Essen zu motivieren. Ab anfangs Juni dieses Jahres ass er nur noch sehr wenig und es war kaum mehr möglich, ihm seine Medikamente zu verabreichen. Er schlief fast ununterbrochen und es wurde offensichtlich, dass sich Tömeli auf seine letzte Reise vorbereitete
. Wir versuchten, ihn in seinen letzten Tagen so gut wie möglich zu begleiten, brachten ihn zu seinen Lieblingsplätzen und liessen ihn ruhen. Am 26. Juni 2015 ist Tömeli abends in unserem Beisein gestorben. Wir sind dankbar, dass er uns diesen Abschied ermöglicht hat. Wir vermissen unseren Tömeli noch immer sehr. Er wurde 18 Jahre alt.

Im Gegensatz zu uns schien Tigi Tömeli in den ersten Wochen nicht zu vermissen. Gegen Ende Juli ass sie dann plötzlich fast nichts mehr und erbrach sehr viel. Sie verlor stark an Gewicht – ob aus Trauer, wegen des heissen Wetters oder altersbedingt wissen wir nicht. Sie hat sich zum Glück wieder erholt, isst meist mit gutem Appetit (vor allem frisches Pouletfleisch) und geniesst die Tage. Trotz des kalten Wetters liegt sie oft draussen in ihrem Korb vor der Terrassentüre.

Nachbarskatzen „begleitet“ sie trotz Arthrose weiterhin nach Hause, wenn sie sich nicht schnell genug von selbst zurückziehen. Tigi ist anhänglicher geworden und ruft uns lautstark, wenn sie gestreichelt werden möchte, etwas zu Essen oder nach draussen möchte. Abends „bringt sie uns oft ins Bett“, bleibt einen kurzen Moment liegen und verzieht sich dann auf eine ihrer vielen Liegestellen. Morgen. Am 1. Januar 2016, werden wir ihren 20. Geburtstag mit Tigi feiern und hoffen, dass sie noch viele gemütliche Tage bei uns geniessen kann.
Ich bedanke mich mit diesem Bericht herzlich bei Ihnen für die Vermittlung von Tigi und Tomi und Ihre grossartige Arbeit, die Sie tagtäglich leisten. Ich wünsche Ihnen ein rundum gutes neues Jahr 2016.
Herzliche Grüsse,
Marianne
Donnerstag, 01. September 2011
2 Traumkater
Hallo Frau Testa
Als Anhang die zwei neuesten Photos von Zizou und Peppino.
Wissen Sie noch, wer wer ist?
Die Bilder wurden von unserer Katzensitterin, H. Schuwey, auch eine Katzennärrin, gemacht. Sie hat sich total in die 2 Charmeure verliebt und fragt immer, wann wir wieder in die Ferien gehen würden
.
Wir haben es sehr gut zusammen. Vor allem Peppino wickelt auch jeden Besucher um die Finger. Zizou ist da etwas reservierter, nicht aus Angst, er ist eben der typische Revier-Kater geworden, der Herr im Haus sein will.
Da stören halt fremde Menschen, denn die hat er ja noch nicht im Griff, so wie uns
.
Bis zum nächsten Mal und auch liebe Grüsse an Ihre Eltern.
Liebe Grüsse
C. Morgenthaler
Das ist Peppino

Das ist Zizou

Sonntag, 03. April 2011
Neuigkeiten von Zizou und Peppino
Hallo Frau Testa
Endlich komme ich dazu, Ihnen ein paar neue Pics von unseren beiden Lausbuben zu schicken.
Sie haben sich prächtig entwickelt und sind super-liebe und anhängliche Katzen geworden. Wir möchten sie nicht mehr missen.
Peppino ist der verschmuste Tscholi und Zizou ist der schlitzohrige Kater, der immer etwas zu befehlen hat. Aber auch er braucht unsere Nähe.
Wehe, wenn wir einmal ein paar Tage zusammen weg sind, dann schmollt er so 1 bis 2 Tage. Ich glaube, einen besseren Liebesbeweis gibt es nicht!
Liebe Grüsse
C. Morgenthaler

Mittwoch, 15. Dezember 2010
Arnold wünscht frohe Weihnachten
Liebe Manu
Arnold quengelt schon ob ich zu Weihnachten geschrieben habe. Na ja wenn ER das sagt. Ich hoffe die lieben Kleinen sind alle gesund und putzmunter.
ER hasst den Schnee und will manchmal gar nicht raus, lieber im Bett liegen und schlafen. Hat auch ein bissel Problem im Revier, 2 neue Mädels - auch so weisse wie er - wollen sich mit einnisten und das stinkt ihm
.
Na Weiber eben, nur sind die frech wenn er sie hinten raus jagt kommen die vorne wieder rein - Ergebnis: Arnold voller Kratzer. So hat jeder seine Probleme.
Nächstes Jahr will er wieder kommen und bei Euch nach dem rechten schauen.
So, nun lass dich lieb umarmen.
Ein wunderschönes Weihnachten und einen guten Rutsch.
Alles Liebe die beiden AA`s


Sonntag, 10. Oktober 2010
News von Mika
Mika ist wirklich ein riesen Schatz. Mika hat mittlerweile einen richtigen Fan-Club von jungen Katern
.
Mika
Mika, Charly und Max
Mika, Max
Donnerstag, 16. September 2010
Luna meldet sich


Dienstag, 07. September 2010
Gümperli geniesst sein Leben
Wir haben Fotos von Gümperli bekommen. Es geht ihm sehr gut und er hat zugenommen und ist immer zwäg. Ein Kater eben
...
Seinen Job, Mäuse fangen, erledigt er leider nicht, da beide - Hühner wie Gümperli - ein totales Desinteresse aneinander haben
.


Montag, 07. Juni 2010
Hallo von Cristina und Luna
Liebe Manuela
Nach langer Zeit melde ich mich einmal, damit ich Euch über Cristina und Luna berichten kann
.
Im Mai hatten Cristina und Luna schon ihren 3. Geburtstag und sind nun schon fast 3 Jahre bei uns in der Familie. Beiden Geschwistern geht es sehr gut und nach wie vor sind sie total verschieden:
Cristina, von Anfang an die Frechere von beiden, teile uns nach Monaten unmissverständlich mit, dass sie auf keinen Fall als Wohnungskatze auf die Welt gekommen ist. Nach wochenlanger Belagerung sämtlicher Balkone der Nachbarn auf dem gleichen Stock und Versuchen, von diesen runter zu kommen (wir sind im 1. Stock) haben wir mit ihr die Vereinbarung getroffen, dass sie ab sofort die Freiheit draussen geniessen darf. Da wir aber keine Katzenleiter oder sonstiges montieren dürfen, lassen wir Cristina durchs Treppenhaus raus (meistens am Abend) und am morgen früh, wenn mein Mann zur Arbeit fährt, wartet Cristina brav auf dem Sitzplatz unter unserer Wohnung und wird dann wieder nach Hause gelassen
. Dies funktioniert nun schon sein Monaten sehr gut und für alle ist diese Lösung tragbar. Cristina hat auch schon mit gefangenen Mäusen uns ihren Dank für die Freiheit ausgesprochen.
Luna, die Ruhige, die Verschmuste, hält nichts von Cristinas Abenteuer. Sie ist gerne zu Hause, flaniert auf dem Balkon, besucht mal kurz die Nachbarn, aber ohne Ambitionen das Haus zu verlassen. Am liebsten liegt sie auf dem Klavier und lässt sich streicheln
. Natürlich ist sie die Dickere von Beiden (Cristina hat manchmal kaum Zeit zum Essen!) und nimmt das Leben gemütlich. Ihr Lieblingsspielzeug sind diese runden Fellbälle vom Coop. Mit diesen kann sie sich richtige Rennen im Gang und in der Stube liefern. Meine Tochter hat ihr mit Leckerli "sitz" beigebracht, das sieht witzig aus.
Wir sind sehr froh, dass Cristina und Luna vor fast 3 Jahren zu unserer Familie gestossen sind, ohne sie könnten wir uns unser Familienleben nicht mehr vorstellen.
Luna

Cristina

Liebe Grüsse
Martina
Samstag, 05. Dezember 2009
Wiedersehen mit Melody
Schon lange war geplant, dass ich Melody besuche, doch es dauerte länger als geplant, bis es endlich klappte - es scheiterte meinerseits...
Als ich ankam lag Mika auf dem Kratzbaum und Melody konnte mit Leckerlis innert weniger Minuten heim gelockt werden
. Melody kam rein, hörte meine Stimme und verhielt sich bereits unsicher. Doch sie kam...
Ein Leckerli in meiner Nähe reizte sie mehr als komische Gefühl mir gegenüber. Ich dufte ihr sogar meine Hand hinhalten, welche sie abschnupperte. Meinen vorsichtigen Versuch sie am Kopf zu streicheln, quittierte sie indem sie sich erschreckte
.
Sie war anfangs anwesend doch schon bald entschied sie, dass sie lieber draussen blieb, als den Abend mit uns zu verbringen, wobei das klar an meiner Anwesenheit lag. Da ich zum Abendessen eingeladen war durfte ich mehrmals schmunzeln, als sie den Kopf durch das Katzentörli rein steckte - sah das ich noch da war - und es vorzog draussen zu bleiben
.
Wir alle waren verblüfft über Melodys Reaktion, denn nach knapp zwei Jahren hatten wir gedacht, dass sich die Kleine an mich nicht mehr erinnert. Wir wurden heute Abend eines besseren belehrt
.
Interessant war auch dass Melody Mika mit ihrem Verhalten ansteckte. Auch er wurde unruhig und zog sich zurück was die Familie so nicht kennt.
Dennoch genossen wir einen wunderbaren Abend mit vielen interessanten Themen und einigen kurzen Besuchen von Melody. Es sind nicht die besten Fotos entstanden, doch diese zeigen wir gerne.



ihr Freund Mika

Bei Eva und Luc bedanke ich mich herzlich bei Euch für Eure Gastfreundschaft und das tolle Abendessen. Es war ein schöner Abend und ich freue mich schon heute auf ein Wiedersehen.
Montag, 26. Oktober 2009
Bilder von Indira und Sunita

Mittwoch, 23. September 2009
News von Filou und Simba
Endlich kommen wir dazu, uns wieder einmal bei Euch zu melden…
Die letzte Zeit war für uns etwas stressig und auch unsere Dosenöffner hatten nicht mehr sooooo viel Zeit für uns. Erst war die grosse neue Änderung im letzten November, wo so ein nervöses vierbeiniges Etwas neu in unsere Familie gekommen ist. Mir (Filou) hat dieses Etwas (meine Chefs sagen, es sei ein "HUND") nicht wirklich einen grossen Eindruck gemacht, ausser sie jagt mich, dann find ich das eigentlich auch nicht so toll. Aber mit diesem Wesen kann man ja ab und zu richtig schön kuscheln. Meinem Bruder dem Simba macht sie doch etwas mehr angst. Er kam eine ganze Weile nur noch tagsüber nach Hause, als die Chefs mit dem Fellmonster weg waren. Darum ist er schon fast verwildert, aber morgens beim "zMorge-Kafi" hat er dann doch immer mit dem Chefs auf dem Balkon "gschätzeled", wenn das Monster noch am Schlafen war.
Und dann plötzlich standen total viele so braune Kartonschachteln herum. Unsere Chefin hat die dann immer gefüllt, sodass ich gar keinen Platz mehr drin hatte oder sie hat mich weggejagt, wenn ich's mir auf den Kleidern gemütlich machen wollte. (DAS fand ich ja gar nicht toll! *motz*). Bald stand die Wohnung leer und an einem frühen Morgen, als wir nichts schlimmes dachten, wurden wir in diese grausigen Transportkisten gepackt, landeten im Auto und fuhren irgendwo hin. Erst wussten wir gar nicht, wo wir sind, aber der Geschmack kam uns bekannt vor… Au weia… Tierarzt…
Aber unsere Ärztin war ganz lieb mit uns, hat mit uns geschmust und uns untersucht (natürlich nichts gefunden, schliesslich sind wir ja gesunde Kater) und schlussendlich wurden wir geimpft. Und schon wieder… Transportkiste - Auto - Fahrt… Wohin nun?
Als wir das nächste Mal rausgenommen wurden waren wir an einem fremden Ort mit vielen anderen Katzen. Frauchen hat uns gesagt, dass es das Beste sei und wir so den Stress etwas besser umgehen könnten. Hat uns noch gekrault und lieb mit uns geredet und fuhr dann wieder weg!
Eine knappe Woche später wurden wir wieder abgeholt von der Chefin. Hui… Simba fand das gar nicht toll. Hund und 3 Katzen im Kofferraum jeder in seinem "Käfig". Ich staune, dass der nicht heiser wurde auf der Fahrt. Der konnte seinen Mund keine 3 Minuten halten!
Eine kurvenreiche Strecke später wurden wir wieder aus dem Auto geholt. Eine Tür ging auf, eine Treppe hoch und dann wurden wir endlich rausgelassen. *schnüffel* hier und *schnüffel* dort. Alles neue Gerüche, alles neue Eindrücke.
Was wir ja ganz toll fanden, dass uns - auch wenn wir nicht raus durften - die Chefin ein Laufgitter an der Treppe montiert hat, dass der nervöse Fellgetier nicht auch noch im oberen Stock uns jagen konnte. Natürlich fanden wir es gar nicht toll, dass wir nicht raus durften.
Aber nach 4 Tagen gab es einen unglaublichen Lärm im Haus und plötzlich war dann ein Loch in einer Treppe, wo wir noch nie vorher waren. Natürlich war ich neugierig und hab dort alles inspiziert und mit Freuden habe ich eine Katzentüre entdeckt. Ich weiss nicht, ob Simba diese schon gefunden hat, aber ich hab's ihm natürlich mal gesteckt.
Ich sag's Euch… Das ist ja ein Paradies!!!
Ein Haus für uns. Ein grosser Garten, wo wir rund ums Haus strielen Können und dann hat's nur eine kleine wenig-befahrene Strasse… Und Felder… Und Mäuse… Und Frösche… Und und und…………….
Am Montag habe ich einen Frosch nach Hause gebracht. Da ich aber lieb bin und die Tiere lebendig mitbringe, hab ich mir am Morgen ins Pfötchen gelacht, als mein Chef seine Schuhe angezogen hat und dann ein Quietschen kam. Der Frosch war nämlich in seinem Schuh… *hihihi*
So… Nun werde ich mich noch etwas nach weiteren Mäusen umsehen und vielleicht haben meine Dosenöffner ja was Leckeres für uns bereitgelegt
.
Ganz liebe Grüsse und ein dickes "Miau"
Filou und Simba
Sonntag, 23. August 2009
Bilder von Juna
Hallo Alexandra,
endlich habe ich es wieder mal geschafft, einige neue Fotos auf den Computer zu laden, es ist immer noch etwas schwierig, da ich zu Hause noch 'computerlos' bin!
Wie Du siehst, geht es Luna prächtig, sie hat sich sehr beruhigt, ist total relaxed und liebt 'ihren' Hund bis zum geht-nicht-mehr! Wir haben sehr viel Freude mit ihr und den anderen 4-Beinern.
Wie ich sehe, habt Ihr wieder 'full house' mit kleinen Kätzchen zum vermitteln, ich hoffe, dass Ihr für alle ein schönes Plätzchen findet, wenn ich könnte, würde ich noch mehr nehmen, aber im Moment ist das leider nicht möglich.
Ich wünsche Dir, den vielen Kittens und Katzen und allen von Eurem Verein viel Glück, eine gute Zeit und viele nette Leute, die Büsis möchten.
Liebe Grüsse
Brigitte mit Luna & Co

Dienstag, 11. August 2009
Grüsse von Arnold
Ich soll ganz liebe Grüsse von Arnold bestellen. Beim Tierarzt habe sie zu ihm gesagt das er hübsch sei. Ohhhhh...
und gestern ist er mit Karacho bei strömenden Regen in eine Pfütze gesprungen. Das sah echt süss aus. Er ist eben ein Wasserkater
.
Sonst geht es uns allen gut und ich hoffe, das man das auch von euch behaupten kann.
Vor zwei Wochen in etwa hat Arnold mit einen Frosch geschenkt. War echt nett von ihm
, allerdings war Tiger auch scharf auf den Frosch und wollte ihn gern haben
. So hatte ich Mühe dem Tier das Leben zu retten. Das gelingt mir eben nicht immer... Ja die Katzenwelt tickt da anders
.
Montag, 08. Juni 2009
Interessante Fotos
Wir haben tolle Fotos von Arnold erhalten
. Mal eine ganz andere Ansicht dieses süssen Katers.


Vielen lieben Dank Annette für diese tollen Bilder
.
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